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Infos zu Girbelsrath

Girbelsrather_klein

Girbelsrath liegt in der Zülpicher Börde. Der Ortsteil ist 4,62 km² groß und hat 1239 Einwohner (Stand 31.12.2012).
Die katholische Pfarrkirche St. Amandus wurde 1883 vom Kölner Baumeister Lange erbaut. Bereits 1553 stand an dieser Stelle eine Kapelle. 1849 wurde Girbelsrath eigene Pfarrei.
Die Kirche wurde 1883/84 nach den Plänen des Kölner Architekten August Carl Lange (1834–1884) im Stil der Neuromanik errichtet. Eine Vorgängerkirche ist bereits für das Jahr 1553 bezeugt. Seit 1849 ist Girbelsrath eigenständige Pfarrgemeinde. Der Großteil der Kirchenaus-stattung wie Bänke, Hochaltar, Kreuzweg und Decken-leuchten stammen aus der Erbauungszeit der Kirche. Die Fenster sind ein Werk des Dürener Künstlers Hermann Gottfried aus dem Jahr 1955. Direkt neben der Kirche befindet sich der ehemalige Schulhof, an den auch das Pfarrhaus und der Friedhof grenzt. Im ehemaligen Schulgebäude ist heute ein Kindergarten untergebracht.
Das Vereinleben in Girbelsrath ist überaus rege. Hier gibt es: den Fußballclub FC Rhenania Girbelsrath 1931 e. V. (mit Tennisabteilung), den Turnverein 1910 Girbelsrath e. V., den Billardsportclub 1962 Girbelsrath e. V., die Karnevals- und Bühnenfreunde 1925 e. V. Girbelsrath, die Jagdfreunde JV Girbelsrath 1999 und die Ballettgruppe für Männer 2006 e. V.
Im Ort gibt es die Kindertagesstätte „Villa Wichtel“, zwei Gaststätten und einen Kiosk. Darüber hinaus hat die Gemeinde Merzenich im Ortsteil Girbelsrath ein Gewerbegebiet eingerichtet. Dieses wird dominiert durch drei große Firmen: die Konservenfabrik J. & W. Stollenwerk OHG., die Firma GMS Fahrbahnsanierungen und die Firma M. Schall GmbH & Co. KG, die im Jahr 1956 durch Matthias Schall in Merzenich gegründet wurde.
Von 1908 bis 1963 befand sich im Ort der Bahnhof Girbelsrath an der Kleinbahnstrecke Distelrath – Nörvenich – Zülpich Kreisbahnhof – Zülpich Stadt – Embken der Dürener Kreisbahn. Heute wird der Ort durch Busse der Dürener Kreisbahn angefahren. Die S-Bahn-Anbindung (Köln – Aachen) befindet sich etwa zwei Kilometer entfernt in Merzenich.

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